Felix Mendelssohn Bartholdy: Jauchzet dem Herrn alle Welt

Blick auf ein Kirchenschiff. Seitlich sind hohe Säulen mit Rundbögen. An den Säulen sind beige brennende Kerzen auf schwarzen Kerzenhaltern. Die Säulen sind rot angestrahlt. Es sitzt dort ein Publikum, welches auf einen schwarz gekleideten Chor blickt. Dahinter sind drei Fenster mit Rundbogen oben und darüber zwei größere Fenster mit Rundbogen.  
© HC Richter
Konzert

Kategorie: Konzert

Felix Mendelssohn Bartholdy: Jauchzet dem Herrn alle Welt

Kirchenmusik & Motetten a cappella sowie Werke für Cello solo von Günter Raphael, Arthur Honegger und anderen

​​Schiersteiner Kantorei
Stephan Breith | Cello solo

Clemens Bosselmann | Leitung

Mendelssohns Kirchenmusik ist vor allem für seine großen Ora­torien wie Elias und Paulus, seine Chorsinfonie Lobgesang oder die orchester- oder orgelbegleiteten Psalmen berühmt. Weniger be­kannt sind die kleineren kirchenmusikalischen Werke.
Gerade bei ihnen kommt Mendelssohns herausragende Bega­bung, Melodien und berückende harmonische Wendungen zu erfinden, wunderbar zum Tragen. Italienische Einflüsse in den doppelchörigen Messteilen Kyrie, Ehre sei Gott in der Höhe und Heilig, zarte vierstimmige Polyphonie, aber auch groß angelegte Achtstimmigkeit gehen hier Hand in Hand. Geradezu kleine A-cappella-Kantaten sind die Psalmvertonungen Warum toben die Heiden und Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen. Sie atmen die gleiche Dramatik wie die großen Oratorien. In der beeindruckenden Basilika von Kloster Eberbach werden sie sich klanglich überaus reizvoll entfalten.
Einen musikalischen Kontrapunkt setzt der ehemalige Solocellist am Hessischen Staatstheater Stephan Breith, der auf dem Cello einen stimmungsvollen Kontrast ins Programm bringt.