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Wambacher Stich wird zum Wintersport-Paradies umgebaut – Olympia Bewerbung des RTK nächster logischer Schritt
- Statt Sperrung wegen glatter Straßen sind ab dem 1. April Skipisten und Eiskanal in Planung
- Winter 2025/2026 hat Potential der Region für Konkurrenzstandort zu Willingen gezeigt
- Ausrichtung der Olympischen Winterspiele „Wambach 2042“ ist erklärtes Ziel
Wie man aus Krisen Zukunftschancen generiert, damit kennt sich der Rheingau-Taunus-Kreis bestens aus. Daher wird auf Initiative von Landrat Sandro Zehner nun die Jahrzehnte alte verkehrstechnische Herausforderung „Wambacher Stich“ in den Wintermonaten zum Ski- und Rodelparadies umgebaut. Die Umsetzung dieser sportpolitischen Vision hat ab dem 1. April absolute Priorität, da sie den RTK als Wintersport-Metropole etablieren und die Region langfristig in die allerhöchsten wintersportlichen Sphären weltweit katapultieren wird.
Wir lösen mit dieser Maßnahme so viele drängende Probleme, das ist wirklich unglaublich“,
erklärt der Landrat beim Ortstermin in Wambach.
„Wir sorgen für Verkehrssicherheit und sparen uns tonnenweise Streusalz in den kommenden Jahrzehnten. Wir werten die Region auf, indem wir natürlich vorkommende winterliche Gegebenheiten endlich konsequent nutzen. Der zurückliegende Winter hat gezeigt, wie schneereich wir hier unterwegs sind. Außerdem schaffen wir genau auf der Strecke, die den Untertaunus mit dem Rheingau verbindet einen Ort, von dem alle Menschen in der Region profitieren und der ab sofort echte Gemeinschaft stiftet. Skipiste für Alle statt Schlitterstrecke für Autos – eine absolute Win-Win-Win-Situation.“
Die geplanten Maßnahmen im Überblick:
- Wintersportarena für „Jedermann“ mit roter und blauer Piste bis ins Zentrum von Wambach
- 10er-Gondel „Sandro-Express“ sorgt für schnelle Bergfahrten
- Gerätehaus Freiwillige Feuerwehr in Wambach wird Apres-Ski Location namens „Fire & Ice“
- Maskottchen „Wambi“ wird als Botschafter der Wintersportregion etabliert und leitet die Kinder-Skischule
- Bau einer Olympia-Abfahrtstrecke, die vom Wambacher Stich bis nach Martinsthal geht
- Olympia-Skisprungschanze wird in Georgenborn errichtet – Sprung geht über B260 und Landungszone entsteht am Wallufbach
- Errichtung eines Eiskanals vom Wambacher Stich über Wambacher Str. bis nach Bärstadt
„Wir gehen diesen Transformationsprozess jetzt sofort an und werden im ersten Schritt so den Breitensport fördern“,
erläutert Sandro Zehner.
Aber wer uns kennt, der weiß, dass wir keine halben Sachen machen. Daher werden wir ab 2030 zuerst Hessische und dann Deutsche Meisterschaften in Abfahrt und Slalom in Wambach ausrichten. Ab Mitte der 2030er Jahre werden die Skischanze „Schorsch“ und der Eiskanal „Bärsche“ dann der Garant für unsere erfolgreiche Olympia-Bewerbung 2042 sein. Mitten durch den schönsten Landkreis überhaupt zu springen – davon werden die Olympioniken auch in 100 Jahren noch ihren Urenkeln erzählen.“

