Josef-Staab-Platz Kiedirch mit Wiese und Bäumen mit Blick auf das Kiedricher Rathaus und die Kirche St. Valentinus und Dionysius

Kiedricher Rathaus

Blick auf den Josef-Staab-Platz

aktion

Gesichter gegen Rechts


1. Was ist Gesichter Gegen Rechts?

Gesichter Gegen Rechts ist eine unabhängige Fotografie-Initiative, die Menschen sichtbar macht, die sich klar gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit positionieren.

Im Mittelpunkt steht das Porträt: Ein Gesicht, eine Haltung, eine klare Botschaft. Die Fotografien entstehen bei offenen Shootings in Städten und Gemeinden in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz - in Kooperation mit lokalen Bündnissen, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Initiativen.

Die Porträts werden auf gesichtergegenrechts.org, in sozialen Medien und im Rahmen von Ausstellungen veröffentlicht. So entsteht eine wachsende, vielfältige Galerie der demokratischen Zivilgesellschaft.

2. Wer steht hinter dem Projekt?

Gesichter Gegen Rechts wird getragen von einem engagierten Fotograf:innen-Team:

Anne Manke, Fotografin: Initiatorin des Projekts, Fotografin und organisatorischer Kopf des Projekts. Sie startete 2025 Gesichter Gegen Rechts mit der Vision, demokratisches Engagement sichtbar zu machen und Menschen eine niedrigschwellige Möglichkeit zu geben, Haltung zu zeigen.

Kai Mattern, Fotograf: Mitinitiator des Projektes, seit Anfang an mit ganzem Herzen dabei und Teil des Fotograf:innen Teams. Kai ist verantwortlich für Shootings in Norddeutschland.

Samira Schulz, Fotografin: Seit 2026 Teil des Fotograf:innen-Teams. Sie erweitert das Projekt mit ihrer fotografischen Handschrift und ermöglicht zusätzliche Shooting-Termine in Mitteldeutschland.

Arne Landwehr, Fotograf: Ebenfalls seit 2026 im Team. Mit seiner Unterstützung kann Gesichter Gegen Rechts noch mehr Anfragen bedienen und ist im Frankfurter Raum breiter aufgestellt.

Mit der Erweiterung des Teams reagiert das Projekt auf die hohe Nachfrage aus Städten, Institutionen und Initiativen.

3. Ziel des Projekts

Das zentrale Ziel von Gesichter Gegen Rechts ist es, demokratische Haltung sichtbar zu machen.

Das Projekt will:

  • Menschen ermutigen, öffentlich für Menschenwürde und Gleichwertigkeit einzustehen
  • ein starkes, positives Gegengewicht zu rechtsextremen und demokratiefeindlichen Strömungen schaffen
  • zivilgesellschaftliches Engagement sichtbar vernetzen
  • Begegnungsräume schaffen, in denen Vielfalt selbstverständlich ist

Gesichter Gegen Rechts versteht sich als überparteilich, demokratisch und offen für alle, die sich klar zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen.

4Rückblick

Gesichter Gegen Rechts entstand Anfang 2025 aus der Überzeugung, dass demokratische Mehrheiten sichtbarer werden müssen.

Was mit ersten lokalen Shootings begann, entwickelte sich schnell zu einer bundesweiten Initiative. Durch Touren, Kooperationen mit Städten und lokalen Bündnissen sowie eine starke Präsenz in sozialen Medien wuchs die Galerie kontinuierlich.

Heute - im Frühjahr 2026 - wurden bereits mehr als 2.200 Gesichter fotografiert.

Das Projekt ist organisch gewachsen und wird maßgeblich durch ehrenamtliches Engagement sowie durch die Unterstützung lokaler Partner:innen getragen.

5. Aktuelle Entwicklungen (2026)

  • Erweiterung des Fotograf:innen-Teams

Mit Samira Schulz und Arne Landwehr wird das Projekt breiter aufgestellt. Dadurch können:

  • mehr Städte gleichzeitig besucht werden
  • zusätzliche Anfragen realisiert werden
  • regionale Präsenz und Reichweite gesteigert werden

  • Hohe Nachfrage

Die Zahl der Einladungen von Städten, Bündnissen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen wächst stetig. Die April-Tour 2026 umfasst 26 Städte. Die im Herbst geplante Shooting-Tour hat bereits jetzt mehr Anfragen, als in die Tour aufgenommen werden können.

  • Positive Resonanz

Die Rückmeldungen der Fotografierten sind durchweg ermutigend: Viele berichten, dass das Shooting ein stärkendes Gemeinschaftserlebnis war und ihnen Mut gemacht hat, öffentlich Haltung zu zeigen.

  • Starke Kooperationen 

Gesichter Gegen Rechts arbeitet eng mit:

  • GemeindenKommunen
  • Partnerschaften für Demokratie
  • lokalen Bündnissen
  • Kultur- und Bildungseinrichtungen
  • Unternehmen
  • Initiativen wie „Omas gegen Rechts", „Bleibt bunt"-Bündnissen u. a.
    Diese Kooperationen machen die Touren organisatorisch und logistisch erst möglich.

6. Zahlen & Fakten

  • Über 2.200 fotografierte Personen (Stand März 2026)
  • Shootings in mehreren Bundesländern, 41 Städten
  • Kooperationen mit Städten, Vereinen, Schulen, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Initiativen
  • Reichweite über Website, Social Media und Ausstellungen
  • Regelmäßige bundesweite Touren

7. Was macht das Projekt besonders?

  • Niedrigschwellige Beteiligung: Jede Person kann mitmachen
  • Positive, konstruktive Form der politischen Sichtbarkeit
  • Klare Haltung ohne parteipolitische Vereinnahmung
  • Verbindung von Kunst, Engagement und Zivilgesellschaft
  • Dokumentation einer demokratischen Bewegung in Echtzeit

8. Wie läuft ein Shooting ab?

  • Offenes Zeitfenster (meist 4 Stunden)
  • Keine Vorkenntnisse oder Vorbereitung notwendig
  • Porträtaufnahme vor Ort
  • Kurze persönliche Botschaft möglich
  • Veröffentlichung mit Einverständnis

Das Format ist bewusst einfach gehalten - um möglichst vielen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen.

9. Zielgruppen

  • Engagierte Bürger:innen
  • volljährige Schüler:innen und Studierende
  • Vereine und Initiativen
  • Unternehmen
  • Kommunalpolitik und Verwaltung
  • Kulturschaffende
  • Bildungseinrichtungen


10. Bildmaterial & Veröffentlichungsrechte

  • Pressefotos auf Anfrage verfügbar
  • Hochauflösendes Bildmaterial für redaktionelle Nutzung
  • Abdruck honorarfrei bei Nennung des Projektnamens
  1. Stimmen aus dem Projekt (Ausgewählte Kommentare)

„Danke für dieses Projekt und eure Arbeit! Nur zusammen sind wir stark und gemeinsam können wir vieles zum Besseren verändern!"- Thomas

„Eine gute Initiative! Wie schön, so viele Menschen in all ihrer Vie/fa/t für diese Initiative versammelt zu sehen!" - Angela

„Ich finde dieses Projekt wichtig und ich möchte einmal "Danke!" für die Chance sagen, sich über dieses Medium sichtbar zu machen." - Tamara

„Demokratie lebt von Gleichwertigkeit und Tei/habe. Lasst uns laut bleiben und nicht zulassen, dass Räume, die Pluralismus, Respekt und Miteinander bedeuten, durch Hass verkleinert werden. Danke für eure Aktion!" - Christiane

„Supertolle Aktion! Hab 60 Minuten für das fotoshooting angestanden und so viele nette Gespräche geführt. Das hat mir viel Zuversicht und Stärke gegeben Danke für diese to//e Altion!" - Friederike

„/ch glaube fest daran, dass wir alle die Verantwortung tragen, unsere Demokratie zu schützen. Deshalb möchte ich jeden ermutigen, Haltung zu zeigen — gegen Rechts, für To/eranz, Solidarität und Menschenwürde. Ich danke Euch für Euren Einsatz und beglückwünsche Euch zu dem tollen Erfolg Eurer Aktion. Es ist gerade zu dieser Zeit sehr wichtig Haltung zu zeigen und unsere Grundwerte zu schützen. Ihr leistet mit Eurem Engagement einen riesigen und wertvollen Beitrag dazu." - Winfried


12. Kontakt für Medienanfragen

Anne Manke
presse@gesichtergegenrechts.org
www.gesichtergegenrechts.org