Josef-Staab-Platz Kiedirch mit Wiese und Bäumen mit Blick auf das Kiedricher Rathaus und die Kirche St. Valentinus und Dionysius

Kiedricher Rathaus

Blick auf den Josef-Staab-Platz

Jubiläum

20-jähriges Bürgermeister-Jubiläum von Winfried Steinmacher


Der diesjährige Neujahrsempfang wurde auch dazu genutzt, um nicht nur über Zahlen, Anträge oder Vorschriften zu sprechen, sondern über einen Menschen, der unsere Gemeinde über Jahrzehnte geprägt, der viel getan hat und immer noch tut.

Am 12.01.2026 wurde unser Bürgermeister Winfried Steinmacher, der am 01.01.2026
20 Jahre als Bürgermeister unserer Gemeinde im Dienst ist, geehrt.

Die Vorsitzende der Gemeindevertretung Beate Schmidt und der Erste Beigeordnete Rüdiger Wolf hielten die Ansprache. Sie zitierten Kurt Martin Magiera, der die folgende Frage stellte:
„Wer hindert uns eigentlich daran, das zu tun, was wir von anderen erwarten?“ und erklärten direkt, „Na ja, oft sind wir selbst unser größtes Hindernis. Aber Winfried? Da gilt: Hindernisse? Kennt er nicht!“.

Neben dem 20-jähriges Bürgermeister-Jubiläum wurde auch zu seinem über 45-jährigen Wirken im öffentlichen Dienst sowie sein einzigartiges, unermüdliches Engagement, das Kiedrich geprägt hat, gratuliert. Er wurde beschrieben als derjenige, der nicht nur verwaltet, sondern gestaltet, der nicht nur spricht, sondern handelt – und das mit einem Humor, der von alle sehr geschätzt wird. Er ist die tragende Brücke zwischen Bürgern, Vereinen und Verwaltung.

Die wichtigsten Stationen seines beeindruckenden Werdegangs wurden wie folgt aufgezählt:

  • geboren 1962 in Kiedrich, in einer traditionsreichen Winzerfamilie
  • ab 1979 Verwaltungsausbildung beim ZSP Rheinblick
  • Übernahme in die Personalabteilung, später stellvertretende Leitung und ab 1996 Leitung
  • 1997: Erster Beigeordneter und stellvertretender Bürgermeister
  • 2005: Wahl zum Bürgermeister mit 77,7 %, danach Wiederwahlen mit 95,6 %, 71,1 % und 86,4%
  • seit 01. Januar 2006 hauptamtlicher Bürgermeister für alle 4.200 Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde

 

In seiner Amtszeit hat Bürgermeister Steinmacher schon viele Projekte umgesetzt:

  • Verwirklichung des Misch- und Gewerbegebietes an der Eltviller Straße
  • Erschließung „Am Bangert“
  • Neubau der Tennisanlage
  • zahlreiche intensive Straßenausbaumaßnahmen, die die Infrastruktur unserer Gemeinde entscheidend verbessert haben, barrierefreier Straßenausbau
  • Glasfaserausbau in der gesamten Ortslage
  • Erweiterung der eigenen Wasserversorgung, die Kiedrich unabhängig und zukunftssicher macht
  • Renaturierung des Kiedrichbachs – Vorzeigeprojekt im Naturschutz und Hochwasserschutz
  • der Lebensmittelmarkt mit Metzgerei und Bäckerei im Ortskern
  • Sport- und Freizeitgelände „Winfried-Steinmacher-Sportanlage“
  • Erschließung des Baugebiets „Alter Sportplatz“ mit 39 Bauplätzen
  • Stadtumbaugebiet Rathaus; Zusammenführung der Verwaltung im Rathausbereich, Festplatz im Innenhof mit Parkplatz
  • Realisierung des WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat, touristischer Leuchtturm unserer Region
  • Kommunales Entwicklungskonzept im Rahmen der Dorfentwicklung zur Nutzung der Alten Schule und des gesamten Areals mit Parkplatz und Schulstraße 1


Eine Vielzahl an Maßnahmen wurden bereits auf den Weg gebracht:

  • die Verlegung der Gasdruckregelstation
  • der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen
  • das Wohngebiet Hochfeld
  • der neue Bauhof im Hochfeld
  • der Solarpark Hahnwaldwiesen

Auch die Vereine und Gemeinschaften liegen Bürgermeister Steinmacher sehr am Herzen und er setzt sich unermüdlich für sie ein:

  • über 60.000 € Spenden aus eigener Beiratsvergütung und privaten Mitteln
  • Unterstützung beim Bau des Jugendtreffs
  • Ausbau der Kinderbetreuung – Kiedrich gehört zu den familienfreundlichsten Gemeinden, laut dem aktuell vorliegenden Kindertagesstätten-Entwicklungsplan des Rheingau-Taunus-Kreises erfüllt die Gemeinde Kiedrich zu 122,1 % die Versorgungsquote


Und damit nicht genug. Er ist:

  • Als Vertreter der Kiedricher Winzer wurde Winfried Steinmacher 1987 in den Vorstand mit dem größten Stimmenanteil der Teilnehmergemeinschaft Kiedrich gewählt, seit 06.07.1989 Vorsitzender.
  • Mitglied und Vorsitzender in zahlreichen Vereinen. Die Liste ist so lang, dass man sie kaum aufzählen kann. Kurz gesagt: In fast allen Ortsvereinen besteht eine Mitgliedschaft.
  • über 30 Jahre Vorstandstätigkeit im Weinbauverein
  • Führungspositionen in der Freiwilligen Feuerwehr, ausgezeichnet mit Ehrenmedaillen und dem Dienstgrad Hauptbrandmeister
  • in diesem Jahr 50 Jahre Mitgliedschaft im KCV Sprudelfunken, Sitzungspräsident und Aushängeschild des KCV
  • Vorsitzender des Stiftungsrates der Bürgerstiftung Kiedrich
  • Über 30 Jahre Mitglied im Aufsichtsrat der Rheingauer Volksbank, seit 2013 Aufsichtsratsvorsitzender
  • seit Gründung Mitglied im Verein Stiftung Lebensraum Rheingau Taunus, Vorsitzender sei 01.08.2019
  • Unterstützer bei der Gründung des Zweckverbandes Rheingau sowie 2015–2017 und 2020–2026 Verbandsvorsteher

Bürgermeister Steinmacher kümmert sich als Winzer um den Ausbau unseres Weines aus dem berühmten „Weinberg der Ehe“ und seit 1993 um die Bewirtschaftung dieses besonderen Weinbergs. Dank seiner Initiative im Rahmen der Flurbereinigung, hat der Weinberg inzwischen eine Größe von rund einem Hektar erreicht.

Bürgermeister Steinmacher hat in seinem Leben viele Herausforderungen bewältigt - beruflich wie persönlich. Trotz aller Rückschläge hat er nie den Mut verloren. Nie seine Ziele aus den Augen verloren und nie vergessen, was ihm wichtig ist: Die Menschen.

Johannes Rau sagte einmal: "Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Solidarität sind unbezahlbare Werte." Bürgermeister Steinmacher lebt genau diese Werte – jeden Tag, seit Jahrzehnten. Und oft sagt er, eine Gemeinde besteht nicht aus Stein und Mörtel, sondern aus Menschen.

Als Dank wurde im Namen des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung das nachfolgende Geschenk überreicht.

Vor einer Holzbühne, auf der sich eine Leinwand  befindet, stehen zwei Männer, beide mit Brille und Anzug. Der rechte Mann hält einen großen weiß-roten Blumenstrauß in der Hand. 


Auf einer baigen Tischdecke mit halbkreisen liegt eine Schieferplatte mit Gravur.



Der Gratulation schloss sich ebenso Herr Dr. David Rauber vom Hessischen Städte- und Gemeindebund an und überreichte eine Urkunde.

Vor einer Holzbühne mit blauem Vorhang steht ein Mann mit Brille, weißem Hemd, Krawatte und Anzug hinter einem Stehtisch mit grauer Husse und hält ein Mikrofon in der Hand.
Vor einer Holzbühne, auf der sich eine Leinwand  befindet und neben einem Stehtisch mit grauer Husse, stehen zwei Männer, beide mit Brille, Krawatte, weißem Hemd und Anzug. Beide halten zusammen eine rote Urkunde in der Hand.
Vor einer Holzbühne, auf der eine Leinwand steht, auf die Bilder und Texte projiziert werden, stehen drei Männer und eine FrauDie Frau Trägt schwarz und hält eine Schieferplatte in der Hand. Die Männer tragen weiße Hemden, brillen, Krawatten und dunkle Anzüge. Der zweite von links hält einen großen weiß-roten Blumenstrauß in der Hand. Vor dem blauen Bühnenvorhang hängt die Kiedricher Flagge in rot-weiß mit der Burgruine Scharfenstein und dem Doppelrad.

        

Weitere Glückwünsche erreichten Bürgermeister Steinmacher durch Gabriele Wölfinger und Tatjana Sohlbach, die für den Personalrat und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Kiedrich sprachen und ihm ein persönliches Andenken in Form eines gravierten Holz-Geschenkes überbrachten.

Vor einer Holzbühne, auf der eine Leinwand steht, auf die Bilder projiziert werden, stehen drei Frauen und 3 Männer. Davor steht ein Stehtisch mit grauer Husse und ein Rednerpult aus Holz, vor dem eine Pflanze steht. Vor dem blauen Bühnenvorhang hängt mit goldenen Luftballons die Zahl 2026 und die Kiedricher Flagge in rot-weiß mit der Burgruine Scharfenstein und dem Doppelrad.

       

Ein Mann hält eine Holzplatte, die in Klarsichtfolie eingepackt ist, in der Hand. Er trägt eine Brille, ein weißes Hemd, eine blaue Krawatte und einen blauen Anzug. Im Hintergrund ist ein blauer Vorhang erkennbar.


Alle wünschen Bürgermeister Steinmacher weiterhin gutes Gelingen und bedankten sich für das bisher Erreichte.