Josef-Staab-Platz Kiedrich mit Blick auf die St. Valentinus und Dionysius

Kiedricher Rathaus

Blick auf den Josef-Staab-Platz

Wir sehen nicht weg! Flagge zeigen für Tibet


Hunderte Städte, Kommunen und Landkreise werden am 10. März die tibetische Flagge hissen, um Solidarität mit den Menschen in Tibet auszudrücken. Am 10. März jährt sich der tibetische Volksaufstand von 1959, den die chinesische Besatzungsmacht blutig niedergeschlagen hat. Seit 1996 setzen an diesem Tag viele hunderte Städte deutschlandweit ein Zeichen für die Menschenrechte, indem sie sich an der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“ der Tibet Initiative Deutschland beteiligen. Seit Jahren unterstützt die Gemeinde Kiedrich das Anliegen. Dieses Jahr steht die Kampagne unter dem Motto „Gemeinsam für die Zukunft Tibets“ #StrongerTogether

Hintergrund: Tibetischer Volksaufstand am 10. März 1959

Nach der Besetzung Tibets durch chinesische Truppen im Jahr 1950 erhob sich am 10. März 1959 die tibetische Bevölkerung gegen die chinesische Besatzungsmacht. Das chinesische Militär schlug den Aufstand blutig nieder. Mindestens 87.000 Tibeter kamen dabei ums Leben, der Dalai Lama musste ins Exil nach Indien fliehen.

Wie Kiedrichs Bürgermeister Winfried Steinmacher hervorhebt, lebt Tibet seit mehr als siebzig Jahren unter chinesischer Besatzung, so lange schon wird den Menschen in Tibet ihr Recht auf Selbstbestimmung verwehrt. Ihr gewaltfreier Widerstand hat unser aller Aufmerksamkeit und Solidarität verdient. Aus diesem Grund beteiligt sich die Gemeinde Kiedrich wieder an der Aktion „Flagge zeigen für Tibet“ am Jahrestag des Tibetaufstandes.

Steinmacher
Bürgermeister