Josef-Staab-Platz Kiedrich mit Blick auf die St. Valentinus und Dionysius

Kiedricher Rathaus

Blick auf den Josef-Staab-Platz

Äskulapnatter im Kiedrichbachtal


Im Bereich des Kiedrichbachtals fühlt sich die Äskulapnatter sehr wohl und wurde dort schon mehrfach gesichtet. Der Name der Äskulapnatter wurde dem des griechischen Heilgotts Asklepios entlehnt. Der Äskulapstab ist bis heute auf der ganzen Welt das Wahrzeichen der Ärzte und Apotheker.

Durch das Einspreizen ihrer Schuppen kann die Äskulapnatter sehr gut klettern und ist damit die einzige heimische Schlangenart, die sich gerne in Bäumen, auf Dachböden alter Scheunen oder im Gebälk von Gartenhütten aufhält.

Die Äskulapnatter ist völlig ungefährlich und nicht giftig! Sie ist auf der Oberseite gelblich-braun über olivgrün und graubraun bis grauschwarz gefärbt, dabei sind einige Hautschuppen weiß gestrichelt. Die Bauchseite ist hell- oder grünlichgelb bis weißlich gefärbt, Kopf und Hals sind etwas heller. Über den Augen kann ein dunkles Schläfenband ausgebildet sein.

Äskulapnattern sind natürliche Schädlingsbekämpfer: Sie fressen vor allem kleine Nagetiere und Vögel. Bei der Nahrungssuche kann die agile Natter in Mauselöcher eindringen oder auch die Nester von höhlenbrütenden Vögeln aufsuchen. Junge Äskulapnattern ernähren sich überwiegend von Eidechsen.

In Hessen steht die europaweit streng geschützte Äskulapnatter seit vielen Jahren im Fokus.