Liebe Kiedricherinnen und Kiedricher,

die Corona-Pandemie stellt uns auch weiterhin vor große Herausforderungen. Auch Dank des vorbildlichen Verhaltens von Ihnen, steigen die Ansteckungszahlen nun langsamer, aber das Coronavirus muss auch weiterhin eingedämmt werden.

Als einzige Gemeinde im Rheingau-Taunus-Kreis hatten wir seit Beginn der Pandemie lange keinen bestätigten Coronavirus-Fall, wir haben viele Wochen die „0“ gehalten und das hat mich sehr stolz gemacht. Die Aufteilung der Fallzahlen nach Städten und Gemeinden wird einmal wöchentlich auf der Internetseite des Rheingau-Taunus-Kreises veröffentlicht. Dort konnten Sie feststellen, dass wir heute unseren ersten Coronavirus-Fall haben. Ich wünsche gute Besserung und einen leichten Verlauf der Krankheit. Ich hoffe nun sehr, dass es bei diesem Einzelfall bleibt. Die Aufteilung der Fallzahlen nach Städten und Gemeinden wird einmal wöchentlich auf der Internetseite des Rheingau-Taunus-Kreises veröffentlicht. Dort konnten Sie feststellen, dass wir heute unseren ersten Coronavirus-Fall haben. Ich wünsche gute Besserung und einen leichten Verlauf der Krankheit. Ich hoffe nun sehr, dass es bei diesem Einzelfall bleibt. Die täglichen Fallzahlen werden auch auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) sowie auf dem COVID-19-Dashboard des RKI veröffentlicht. Aufgrund der verzögerten Übermittlung von Daten an die jeweiligen Institute sind Abweichungen möglich.

Bund und Länder haben sich nun auf weitere Maßnahmen geeinigt. Ich bitte Sie, sich weiterhin an die Regelungen und Empfehlungen zu halten.

Verschiedene Initiativen in der Gemeinde zeigen, wie gut die Gesellschaft zusammenhält. So konnten wir beispielsweise Stoffmasken, die von Vereinen und von Freiwilligen genäht wurden, an die Valentinus-Apotheke übergeben. Online-Angebote der Kiedricher Gastronomen werden angenommen.

Kontaktbeschränkungen

Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, hatte Hessen am 22. März ein weitgehendes Kontaktverbot erlassen. Die Kontaktbeschränkungen werden grundsätzlich bis zum 5. Juni verlängert. Allerdings einigten sich Bund und Länder darauf, dass sich künftig wieder Angehörige von zwei Haushalten treffen dürfen - also etwa zwei Familien, zwei Paare oder die Mitglieder aus zwei Wohngemeinschaften. Sie müssen aber weiterhin einen Abstand von 1,50 Metern zueinander einhalten. Bestehen bleibt grundsätzlich die gebotene Vorsicht im Umgang mit älteren Menschen, die eine Risikogruppe für eine Covid-19-Erkrankung sind.

Maskenpflicht

Seit Montag, den 27. April 2020 ist die Maskenpflicht eingeführt worden.  Bürgerinnen und Bürger müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie die Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen oder den Publikumsbereich von Geschäften. Auch beim Betreten von Bank- und Postfilialen muss eine Maske getragen werden.

Veranstaltungen

Für Veranstaltungen gilt die Vereinbarung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder, Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 zu untersagen. Für Gottesdienste und Demonstrationen gelten bereits Sonderregelungen. Das hessische Veranstaltungskonzept sieht vor, ab 9. Mai Zusammenkünfte bis 100 Personen unter geregelten Voraussetzungen zu erlauben. Die zuständigen Behörden können im Ausnahmefall eine höhere Teilnehmerzahl ermöglichen, wenn gewährleistet ist, dass die Einhaltung der Voraussetzungen (bspw. Hygiene- und Abstandsregeln) kontinuierlich überwacht wird.

Unter den für Veranstaltungen genannten Voraussetzungen können Theater, Opern- und Konzerthäuser sowie weitere Kultureinrichtungen ebenfalls ab dem 9. Mai 2020 wieder öffnen. Davon ausgenommen sind, aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr, weiterhin Veranstaltungen und Konzerte, bei denen Abstandsregeln realistischer Weise nicht eingehalten werden können.

Freizeiteinrichtungen

Der Jugendtreff wird vorerst bis zum 30.06.2020 geschlossen sein.

Bestattungen

Die neue Verordnungslage des Landes erlaubt auch wieder einen etwas größeren Rahmen bei Beerdigungen und Trauerfeiern. Diese sollen weiterhin zum Schutz der älteren und damit besonders gefährdeten Trauernden im engsten Familienkreis stattfinden. Doch sind Trauerfeierlichkeiten in den Kiedricher Trauerhallen unter Einhaltung der Schutzvorschriften möglich. Für jede der Trauerhallen gilt eine Höchstzahl von anwesenden Personen, die der Größe und damit der Einhaltung des Mindestabstands geschuldet ist. Die Bestattungsunternehmen sind über die Regelungen informiert und werden die Vorgehensweisen mit den Angehörigen besprechen.

Schulen

Die Landesregierung hält an ihrem bewährten Kurs einer stufenweisen Öffnung fest. Nach den bereits erfolgten Teilöffnungen orientiert sich das nachfolgende Konzept an den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz, der Rechtsprechung sowie den Erfahrungen aus den bisher erfolgten Öffnungen.
Der Stufenplan für die Schulen sieht vor:
ab 18.05.:     Sekundarstufe I, zeitgleich Einführungsphase der Sekundarstufe II und Intensivklassen; 4. Jahrgangsstufe an den Grundschulen.
ab 18.05.:     Weitere Öffnung der Berufsschulen und InteA-Klassen.
ab 02.06.:     Jahrgangsstufen 1 – 3 sowie Vorklassen, Vorlaufkurse und Intensivklassen an Grundschulen.

Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs der Förderschulen orientiert sich an den Terminen der Grundschulen und der Sekundarstufen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass den Schulen für die Vorbereitung, u. a. zur Unterrichtsorganisation der Kleingruppen, Raumverteilung, Einsatzplanung der Lehrkräfte und Umsetzung des Hygieneplans, eine angemessene Zeit eingeräumt werden muss.

Hochschulen

Die Hochschulen entscheiden ab dem 9. Mai 2020 im Rahmen ihrer Selbstverwaltung über ihre Öffnung. Präsenzveranstaltungen sind ab diesem Zeitpunkt grundsätzlich wieder möglich, gleichzeitig sollten Online-Angebote weiterhin genutzt werden.

Kindertagesbetreuung

Parallel zur Öffnung der Grundschulen ist auch die Betreuung in Kindertagesstätten wieder zu ermöglichen. Es wird vom System der erweiterten Notbetreuung zu einem Modell des eingeschränkten Regelbetriebes übergehen. Den Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Abstandsregeln etc. im Bereich der Kinder im Alter von 12 Monaten bis 6 Jahren ist durch eine besonders sorgsame pädagogische Arbeit und Organisation zu begegnen.
Ab dem 9. Mai besteht die Möglichkeit, familiäre Betreuungsgemeinschaften aus bis zu drei Familien zu bilden. In einem ersten Schritt wird ab dem 11. Mai die Berechtigungen zur Teilnahme an der Notbetreuung erweitert. Ab dem 2. Juni sollen die Kindertagesstätten dann im eingeschränkten Regelbetrieb wieder für alle Kinder öffnen.

Öffnung Rathaus

Ab Montag, den 18.05.2020 sind wir wieder zu den gewohnten Sprechzeiten für Sie da. Diese sind Montag bis Donnerstag von 8-12 Uhr, Mittwoch von 13-18 Uhr und Freitag von 8-12.30 Uhr. Im gesamten Rathaus sind die Abstands- und Hygienevorschriften unter größtmöglicher Sorgfaltspflicht zu beachten. Wir bitten Sie, einen Mund-Nasen-Schutz mitzuführen.
Um lange Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir Sie im Bürgerbüro um Terminabsprache per Telefon (06123- 90 50 18 oder 06123 – 90 50 23) oder Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Es darf sich nicht mehr als ein Kunde im Wartebereich des Bürgerbüros aufhalten. Weitere Besucher warten bitte unter den geltenden Abstandsregelungen im Außenbereich des Rathauses.

Öffnung Ortsgericht

Ab Dienstag, den 19.05.2020 ist das Ortsgericht wieder von 18 bis 19 Uhr besetzt. Auch hier sind die Abstands- und Hygienevorschriften unter größtmöglicher Sorgfaltspflicht zu beachten. Wir bitten Sie, einen Mund-Nasen-Schutz mitzuführen.

Spielplätze

Gute Nachricht für Kinder und Familien: Auch in Kiedrich wurden die Spielplätze am 05.05.2020 wieder geöffnet. Die Kleinen brauchen wieder Raum zum Toben und Spielen, deshalb ist die Freigabe der Hessischen Landesregierung richtig und wichtig. Ich appelliere dabei an die Eltern, das weiterhin in Hessen gültige Kontaktverbot und die Hygieneregeln zu beachten: Abstand halten, die Husten- und Niesetikette einhalten, nach der Rückkehr vom Spielplatz gründlich Hände waschen. Das Tragen einer Alltagsmaske ist auf Spielplätzen keine Pflicht, aber zu empfehlen. Wichtig ist auch: Die Spielplätze sind zum Spielen da, sie sind keine bloßen Treffpunkte. Bitte achten Sie darauf, dass die Spielplätze nicht überfüllt sind. Die Öffnung der Spielplätze ist ein weiterer kleiner Schritt auf dem Weg in den Ausnahme-Alltag. Ich appelliere insbesondere an die Eltern und an die Jugendlichen, diesen Schritt durch Missachtung der Regeln nicht zu gefährden. Regelmäßige Kontrollen auf den Spielplätzen werden durchgeführt. Wir werden Fehlverhalten im Interesse und zum Schutz der Allgemeinheit nicht dulden.
Der Bauhof hat an den Spielplätzen entsprechende Informationstafeln zum richtigen Verhalten in Zeiten der Corona-Pandemie aufgestellt. Bei aller verständlichen Sehnsucht nach Freiheit und Normalität hat der Schutz der Gesundheit für uns weiterhin Priorität.

Dienstleistung und Handel

Die Verkaufsflächenbegrenzung von 800m² im Einzelhandel entfällt ab dem 9. Mai 2020. Stattdessen gilt die Regel, je angefangener 20m² ist ein Kunde zulässig.
Körpernahe Dienstleistungen wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen etc. dürfen bereits seit dem 4. Mai wieder öffnen.

Gastronomie und Tourismus

Ab dem 15. Mai 2020 ist eine Öffnung von Restaurants, Gaststätten, Cafés, Biergärten, Casinos und Spielhallen (innen und außen) unter Beachtung von Abstandsregeln und Hygienekonzepten möglich. Es gibt keine Beschränkung der Auslastung, Uhrzeit und kein Alkoholausschankverbot. Bars, Kneipen, Clubs, Tanzlokale und Discotheken bleiben vorerst geschlossen.

Es gelten die nachfolgenden Abstand- und Hygieneregeln bei der Bewirtung von Gästen im Innen- und Außenbereich sowie der Abholung und Lieferung von Speisen. Es ist maximal eine Person je angefangener, für den Publikumsverkehr zugänglicher Grundfläche von 5 Quadratmetern, einzulassen, das bedeutet: Quadratmeterzahl (Gastfläche gesamt) geteilt durch 5 ergibt die zulässige Obergrenze der einzulassenden Gäste. Es ist ein Sitzabstand von 1,5 Metern. Dieser Mindestabstand gilt nicht zwischen Personen, die dem eigenen Hausstand angehören oder als Mitglieder eines weiteren Hausstandes mit den Erstgenannten zum Gaststättenbesuch verabredet sind. Für die Hotelgastronomie und die Betriebsgastronomie gelten dieselben Bestimmungen.

Bei der Bewirtung in geschlossenen Räumen sowie im Außenbereich sind Name, Anschrift und Telefonnummer der Gäste zur Ermöglichung der Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten, unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen, durch die Betriebsinhaber zu erfassen. Küchenpersonal, Kellnerinnen und Kellner sowie Servicekräfte haben eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Gäste sind von dieser Pflicht in der Gastronomie frei.

Es dürfen keine Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung, beispielsweise Salz- und Zuckerstreuer, Pfeffermühlen, bereitgestellt werden. Geeignete Hygienemaßnahmen müssen getroffen und überwacht sowie gut sichtbare Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gemacht werden.

Alle betroffenen Kiedricher Betriebe wurden bereits in einem gesonderten Schreiben informiert.

Pensionen, Privatzimmer und Hotels können ab dem 15. Mai 2020 zu touristischen Zwecken ihren Betrieb wiederaufnehmen. Soweit Speisen angeboten werden, gelten die gleichen Voraussetzungen wie für die Gastronomie. Dies gilt auch für die Abstandsregel und die zulässige Personendichte pro Quadratmeter Gastfläche, mit Ausnahme der Gästezimmer. In allen öffentlichen Bereichen (Rezeption, Tagungsräume, Frühstücksraum, Restaurant) müssen die Abstandsregeln zwischen Personal und Gästen sowie der Gäste untereinander eingehalten werden.
Ebenso ab dem 15. Mai 2020 können Ferienwohnungen und Campingplätze vermietet und genutzt werden. Dauercamping und Zweitwohnungsnutzung bleiben gestattet. Freizeitparks können ab diesem Tag ebenfalls wieder ihre Pforten öffnen, wenn sie über ein umfassendes Hygienekonzept verfügen. Schwimmbäder, Saunen und der Wellnessbereich etc. bleiben geschlossen.

Weinprobierstand

Die Voraussetzungen für die Öffnung des Weinprobierstandes werden derzeit geprüft und ein entsprechendes Handlungskonzept erarbeitet. Wir gehen davon aus, dass unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygienevorschriften der Weinstand am nächsten Wochenende öffnet.

Sport und Freizeit

Ab dem 9. Mai 2020 kann Sport wieder ausgeübt werden, sofern er u. a. kontaktfrei ausgeübt wird, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, durchgeführt werden, Umkleidekabinen, Dusch- und Waschräume sowie die Gemeinschaftsräumlichkeiten, mit Ausnahme der Toiletten, geschlossen bleiben, der Zutritt zur Sportstätte unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt und Risikogruppen im Sinne der Empfehlung des Robert Koch-Institutes keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden. Zuschauer sind nicht gestattet. Die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene sind zu beachten. Die Vereine werden ihre Mitglieder über die weiteren Vorgehensweisen informieren.

Ebenso erlaubt wird der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzen- und Profisports in Abstimmung mit den Ligen, sofern diesem ein umfassendes Hygienekonzept zugrunde liegt.

Indoorspielplätze, Kletter- und Turnhallen, Kegelbahnen einschließlich Bowling und Squash können ab dem 9. Mai 2020 unter vergleichbaren Voraussetzungen wieder ihre Tore öffnen bzw. gespielt werden. Fitnessstudios können ab dem 15. Mai 2020 wieder öffnen.
Für den Sport und die weiteren Freizeitangebote müssen selbstredend in besonderem Maße die Hygienekonzepte den spezifischen Anforderungen gerecht werden.

Kirche

Die Pfarrei St. Peter und Paul Rheingau teilt mit, dass ab dem 10. Mai es wieder möglich ist, in kleiner Gemeinschaft Gottesdienste zu feiern. Durch strenge Auflagen wird die Gottesdienstordnung geändert. Für Kiedrich sind 52 Personen im Gottesdienst zulässig.
Zwischen allen Sitzplätzen muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt werden. Familien und andere häusliche Gemeinschaften dürfen beieinandersitzen. Die Kirche ist zügig zu betreten. Es darf zu keiner Zeit zu Gruppenbildungen kommen. Wenn Sie sichergehen möchten, einen Platz zu erhalten, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro unter der Telefonnummer 06123- 70 37 70 vorher an.
Sollten in der Kirche noch Plätze frei sein, können Sie auch noch spontan am Gottesdienst teilnehmen. Haben Sie bitte Verständnis, dass die benannte Höchstzahl nicht überschritten werden darf.
Um erforderlichenfalls Infektionsketten nachweisen zu können, werden Ihre Daten (Name und Telefonnummer unter der Sie ggf. durch das Gesundheitsamt zu erreichen sind) in Listen erfasst, die nach 21 Tagen nach dem jeweiligen Gottesdienst vernichtet werden und zu keinem anderen Zweck verwendet werden.
Personen mit Erkältungssymptomen und/ oder Fieber dürfen die Kirche nicht betreten.
Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes („Alltagsmaske“) ist beim Betreten und Verlassen der Kirche notwendig. Die Abstandsgebote sind durchgängig zu beachten. Eine Möglichkeit zur Handdesinfektion ist am Eingang möglich. Es wird gebeten, dass Sie Ihr eigenes Gotteslob mitbringen und die Kollekte am Ende der Kirche beim Ausgang in einen Korb legen.
Ordner werden Sie zu Beginn des Gottesdienstes einweisen. Hinweise zur Kommunionsspendung etc. werden während des Gottesdienstes gegeben.

Die Kirchengemeinde TRIANGELIS bietet ab dem 10. Mai Andachten in Erbach in der Johanniskirche an.
Die Andachten findet sonntags dreimal, um 9.30 Uhr, um 10.30 Uhr und um 11.30 Uhr statt. Bis 34 Personen können teilnehmen. Die Plätze sind markiert. Die Andachten dauern 25 Minuten. Zwischen den Andachten werden die Oberflächen desinfiziert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein Mund- und Nasenschutz ist Pflicht. Masken werden für Sie am Eingang bereitgehalten. Das Abendmahl kann vorerst nicht gefeiert werden. Weiterhin wird es die „Andacht zum Anhören“ auf der Homepage der Pfarrei unter www.trinangelis.de geben. Wer will kann sich die Andachten auch per Telefon unter der Telefon-Nummer 06123 – 925 89 86 anhören.

Pflege- und Seniorenheime

Einschränkungen gelten weiterhin für die Pflege- und Seniorenheime, die laut Verordnung vom 4. Mai an, unter Einhaltung von strengen Regeln, zwar wieder Besuche zulassen dürfen. Das bedeutet jedoch nicht, dass ab Montag die Türen wieder für jedermann offenstehen. Praxistaugliche Hygienekonzepte für die Besucherinnen und Besucher müssen zuvor in den Heimalltag integriert werden. Zudem werden Besuche voraussichtlich nur nach vorheriger Terminabsprache möglich sein, so dass sich potentielle Besucherinnen und Besucher ohnehin im Vorfeld mit der jeweiligen Heimleitung in Verbindung setzen müssen.

Reisen

Die Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung bis zum 14. Juni 2020 verlängert.
Sie gilt für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland. Es ist der „dringende Appell“ des Auswärtigen Amts, Reisen, in egal welches Land, zu unterlassen.



Liebe Kiedricherinnen und Kiedricher,

wir sind unaufhörlich gebeten und ermahnt worden: Bleibt zuhause! Haltet Abstand! Lebt Solidarität mit den Menschen, die sie JETZT brauchen: Den Kranken, der Ärzteschaft und dem Pflegepersonal und dazu den unterschiedlichen Risikogruppen.

Sieben Wochen hat das gut funktioniert und wir waren erfolgreich: In Deutschland hat sich das Virus vergleichsweise langsam ausgebreitet. International werden wir gelobt für unser Krisenmanagement.

Die Kanzlerin sagte: „Wir können auch heute sagen, dass wir die allererste Phase der Pandemie hinter uns haben, aber uns muss immer bewusst sein, dass wir damit trotzdem immer noch am Anfang der Pandemie sind und noch eine lange Auseinandersetzung mit dem Virus vor uns haben.“

Gleichwohl werden die Menschen der Verbote, der Vorgaben und aller Abstandsregeln müde. Manche sprechen angesichts der Maßnahmen von einer „Bevormundung“. Andere sehen die Demokratie in Gefahr und lamentieren, es werde ihnen die Freiheit genommen. Stimmen werden lauter, die die Corona-Gefahr grundsätzlich anzweifeln. Die Menschen werden nachlässiger. Deshalb sage ich deutlich: Ich bin überzeugt davon, dass es sich lohnt, weiter achtsam zu sein. Das Virus ist nicht besiegt!

Frust und Unmut über einzelne Maßnahmen entladen sich in den sozialen Netzwerken. Jeder noch so wirre und irre Tweet oder Post findet immer noch Menschen, die ihn liken und auch teilen. Ich rate Ihnen: Schauen Sie die Fakten an. Fragen Sie sich, was passiert, wenn die Ansteckungsquoten wieder steigen. Und blicken Sie in unsere Nachbarländer, wie massiv dort die Beschränkungen waren. Und vergleichen wir dabei nur, was auch vergleichbar ist.

Erfreuen wir uns an den getroffenen Lockerungen, welche jedoch auch schnell wieder massiv eingeschränkt werden könnten! Dies wäre der Fall, wenn die Neuinfektionen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt binnen sieben Tagen die Zahl von 50 pro 100 000 Einwohner übersteigen. Dort würden, die Auflagen sofort wieder verschärft werden, und zwar auf den Stand, wie sie vor dem 20. April gegolten haben – das wäre ein erneuter Lockdown! Und zwar so lange, bis auch mindestens sieben Tage lang die Neuinfektionen unter 50 bleiben. Auf den Rheingau-Taunus-Kreis hochgerechnet, dürfen wir maximal 94 Corona Fälle haben. Aktuell sieht es so aus, als wären wir von dieser Schwelle noch weit entfernt. Es sollte jedoch beachtet werden, dass womöglich ein einziges Ereignis, bei dem die Kontaktsperren missachtet werden, die Zahlen in die bedenklichen Größenordnungen katapultieren kann. Eine einzige nicht zulässige Veranstaltung mit vielleicht 200 Personen, bei der sich nur jeder zweite infiziert und wir liegen als Kreis über der Grenze. In der Folge dann mit entsprechenden Einschränkungen für über 180.000 Menschen im Kreis.
Gehen wir daher verantwortungsvoll mit der Eigenverantwortung um.

Lassen Sie uns weiter achtsam sein. Und lassen wir nicht zu, dass eine schleichende Sorglosigkeit die eben noch so großartige Solidarität ersetzt. Unsere Geduld, unsere Solidarität und auch unsere Barmherzigkeit sind nach sieben Wochen noch nicht aufgebraucht. Dessen bin ich sicher!
Gemeinsam mit dem Gemeindevorstand und allen Fraktionen in der Gemeindevertretung arbeiten wir daran, dass Kiedrich gut durch die Krise kommt. Zusammen haben wir für unsere Bürgerinnen und Bürger verantwortlich gehandelt. Die Kommunalpolitik steht auch in diesen besonderen Zeiten uneingeschränkt zusammen und das erbitte ich auch von Ihnen und Euch:

Gerade JETZT müssen wir weiter zusammenhalten und achtgeben aufeinander. Vieles würden wir uns anders wünschen. Unbestritten. Aber Ebenen übergreifend arbeitet die Politik daran, schrittweise und verantwortungsvoll die Maßnahmen, die viele Leben in Deutschland gerettet haben, zu reduzieren. Nur so bekommen wir unser „normales“ Leben schnellstmöglich zurück. Ich vertraue darauf!

Nur gemeinsam schaffen wir das!

Ich hoffe auf Ihre/Eure Unterstützung.

Ihr/Euer

Winfried Steinmacher
Bürgermeister

 

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