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Verbraucherinfo - Kiedricher Trinkwasser

Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001)

§ 21 Information der Verbraucher und Berichtspflichten

Bekanntmachung der Untersuchungsergebnisse

Gemäß § 21 der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) werden die Verbraucher von der Gemeinde Kiedrich, als Inhaber der Wasserversorgungsanlage, über die Qualität des für den menschlichen Gebrauch zur Verfügung gestellten Wassers auf der Basis der Untersuchungsergebnisse nach § 14 der TrinkwV „Untersuchungspflichten“ wie folgt informiert:

 

Probenentnahmestelle: Hahn Ausgang Hochbehälter sowie für den Parameter Enterokokken Hahn nach UV-Anlage

Probennahmedatum

Parameter

Einheit

Ergebnis

Methode

Grenzwert

22.02.2010

spezifische Keime

Escherichia coli (E. coli)

KBE / 100 ml

0

Colilert 18/Quanti-Tray

0

22.02.2010

spezifische Keime

Coliforme Keime

KBE / 100ml

0

Colilert 18/Quanti-Tray

0

22.02.2010

spezifische Keime

Enterokokken

KBE / 100ml

0

ISO 7899-2

0

 

Allgemeine Laborparameter:

22.02.2010

Gesamthärte

° dH

4,05

Bestimmungsgrenze   0,03

 

Gem. § 9 des Wasch- und Reinigungsmittelgesetz vom 29.04.2007 gilt für die Wasserversorgung der Gemeinde Kiedrich der Wasserhärtebereich weich

 

weich

mittel

hart

 

weich

 







 

Probenentnahmestelle: Valentinus-Krankenhaus, Hahn Übergabestelle

 

Probennahme-

datum

Chemische Parameter

Anlage 2 (zu § 6 Abs. 2)

Einheit

1. Ergebnis m. 2.Bestimmungs-

grenze

Methode

Grenzwert

22.02.2010

Benzol

µm/l

< 0,2

 

0,2

DIN EN ISO 10301

1

22.02.2010

Bor

mg/l

< 0,05

 

0,05

DIN EN ISO 17294-2

1

22.02.2010

Bromat

mg/l

< 0,001

 

0,001

IC mit Nachsäulenderivatisierung

0,01

22.02.2010

Chrom

mg/l

< 0,005

 

0,005

DIN EN ISO 17294-2

0,05

22.02.2010

Cyanide, ges.

mg/l

< 0,005

 

0,005

DIN EN ISO 14403

0,05

22.02.2010

1,2 Dichlorethan

µg/l

< 0,3

 

0,3

DIN EN ISO 10301

3

22.02.2010

Fluorid

mg/l

< 0,2

 

0,2

DIN EN ISO 10304-1

1,5

22.02.2010

Nitrat

mg/l

2,8

 

0,5

DIN EN ISO 10304-1

50

22.02.2010

Quecksilber

mg/l

< 0,0002

 

0,0002

DIN EN 1483

0,001

22.02.2010

Selen

mg/l

< 0,001

 

0,001

DIN EN ISO 17294-2

0,01

22.02.2010

Summe Tetra- & Trichlorethen

µg/l

< -

 

-

DIN EN ISO 10301

10

22.02.2010

Antimon

mg/l

< 0,001

 

0,001

DIN EN ISO 17294-2

0,005

22.02.2010

Arsen

mg/l

< 0,001

 

0,001

DIN EN ISO 17294-2

0,01

22.02.2010

Benzo- (a) pyren

µg/l

< 0,002

 

0,002

DIN 38407-18

0,01

22.02.2010

Blei

mg/l

< 0,001

 

0,001

DIN EN ISO 17294-2

0,025

22.02.2010

 

 

 

Cadmium

mg/l

< 0,0005

 

0,0005

DIN EN ISO 17294-2

0,005

22.02.2010

Kupfer

mg/l

< 0,005

 

0,005

DIN EN ISO 17294-2

2

22.02.2010

Nickel

mg/l

< 0,002

 

0,002

DIN EN ISO 17294-2

0,02

22.02.2010

Nitrit

mg/l

< 0,02

 

0,02

DIN EN ISO 10304-1

0,5

22.02.2010

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

Summe der nachgewiesenen und mengenmäßig bestimmten nachfolgenden Stoffe:

Benzo-(b) fluoranthen

Benzo-(k) fluoranthen

Benzo-(ghi) perylen und

Indeno-(1,2,3,-c.d) pyren

µg/l

 

 

 

 

 

 

< 0,002

< 0,002

< 0,002

< 0,002

 

0,002

DIN 38407-18

Summe PAK nach TVO

µg/l    0,1

22.02.2010

Leichtfl. Kohlenwasserstoffe:

Summe der am Zapfhahn des Verbrauchers nachgewiesenen und mengenmäßig bestimmten Reaktionsprodukte, die bei der Desinfektion oder Oxidation des Wassers entstehen:

Trichlormethan (Chloroform)

Bromdichlormethan

Dibromchlormethan und

Tribrommethan (Bromoform)

µg/l

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

< 0,5

< 0,5

< 0,5

< 0,5

 

0,5

DIN EN ISO 10301

50

22.02.2010

Vinylchlorid

µg/l

< 0,3

 

0,3

DIN eN ISO 10301

0,5

 

 

 

 

Probennahme-datum

Untersuchung Indikator-

parameter nach § 7

Anlage 3 der TrinkwV 2001

Einheit

1. Ergebnis m. 2.Bestimmungs-

grenze

Methode

Grenzwert

22.02.2010

Aluminium

mg/l

< 0,02

 

0,02

DIN EN ISO 17294-2

0,2

22.02.2010

Ammonium

mg/l

< 0,04

 

0,04

DIN EN ISO 11732

0,5

22.02.2010

Chlorid

mg/l

6,6

 

0,5

DIN EN ISO 10304-1

250

22.02.2010

Clostridium perfringens

KBE

/ 100 ml

0

m-CP-Agar

0

22.02.2010

Eisen

mg/l

< 0,01

 

0,01

DIN EN ISO 17294-2

0,2

22.02.2010

spektraler Absorptionsk. 436 1/m nm

1/m nm

<0,05

 

0,05

DIN EN ISO 7887

0,5

09.08.2010

Geruch sensorisch

 

Ohne Fremdgeruch

 

 

09.08.2010

Geschmack

 

ohne

Fremd-

geschmack

 

 

09.08.2010

Hahn Ausgang

Hochbehälter

Koloniezahl

KBE 20+/-2°C nach 44+/-4h, DEV-Nähragar

KBE / ml

0

TrinkwV a. F.Anl. 1

100

09.08.2010

Hahn Ausgang

Hochbehälter

Koloniezahl

KBE 36+/-1°C nach 44+/-4 h,DEV-Nähragar

KBE / ml

1

TrinkwV a. F.Anl. 1

100

09.08.2010

Trübung

FNU

0,3

 

0,1

DIN EN ISO 7027

1

08.09.2010

Elektrische Leitfähigkeit bei 20° C

20° C µS/cm

115

 

1

DIN EN 27888

2500

22.02.2010

Mangan

mg/l

< 0,005

 

0,005

DIN EN ISO 11885

0,05

22.02.2010

Natrium

mg/l

4,2

 

0,5

DIN EN ISO 11885

200

22.02.2010

Sulfat

mg/l

5

 

1

DIN EN ISO 10304-1

240

22.02.2010

Calcium

mg/l

25,1

 

0,2

DIN EN ISO 11885

 

22.02.2010

Magnesium

mg/l

2,32

 

0,05

DIN EN ISO 11885

 

22.02.2010

Kalium

mg/l

0,7

 

0,5

DIN EN ISO 11885

 

22.02.2010

pH-Wert nach CaCO3-Sättigung

 

8,300

DIN 38404-10

 

 

Aufgrund der Einzugs- bzw. der Schutzgebiete der beiden genutzten gemeindlichen Schürfungen Sillgraben und Pfaffenborn zur Wassergewinnung, die völlig im Wald liegen und die in den Analyseergebnissen von 1990 bis 1995 auf Wirkstoffe von Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmittel (PBSM) gem. Rohwasseruntersuchungsverordnung (RUV) vom 19.05.1991, nicht nachweisbar waren, wurde mit Bescheid vom 17. Juni 1996 der Unteren Wasserbehörde in Bad Schwalbach, auf Antrag der Gemeinde Kiedrich, der Rohwasseruntersuchungsumfang um die Untersuchungen auf Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmittel (PBSM) reduziert.

 

Urankonzentration im Trinkwasser

 

Auf Grund der öffentlichen Diskussion zum Thema „Uran im Trinkwasser“und entsprechend der Empfehlung des Hessischen Sozialministeriums und des Gesundheitsamtes des Rheingau-Taunus-Kreises hat die Gemeinde Kiedrich als Wasserversorgungsunternehmen beide Trinkwassergewinnungsanlagen auf die Urankonzentration des gelieferten Wassers durch das Institut Fresenius untersuchen lassen.

 

 Untersuchungsergebnis vom 26. August 2008

 

Parameter:

Einheit:

Ergebnis:

Bestimmungsgrenze:

Methode:

Sillgraben

Uran (U)

mg/l

< 0,0005

0,0005

DIN EN ISO 17294-2

Pfaffenborn

Uran (U)

mg/l

< 0,0005

0,0005

DIN EN ISO 17294-2

Beurteilung des Institut Fresenius:

Der Leitwert des Umweltbundesamtes (UBA) von 0,01 mg/l wird nicht überschritten.

 

Angaben auf Aufbereitungsstoffe

 

Das aus den Quellschürfungen Sillgraben und Pfaffenborn gewonnene Wasser ist sehr weich. Es enthält einen hohen Gehalt an freier Kohlensäure, die bei der geringen Karbonathärte fast ausschließlich in aggressiver Form vorliegt. Zum Schutze der Rohrleitungen und Hausinstallationen vor Korrosion muss das Wasser deshalb vorher eine Entsäuerung durchlaufen.

Hierbei wird das Quellwasser beider Schürfungen über zwei geschlossene mit gekörntem und gebranntem Kalkgestein gefüllten Filterbehälter geführt und entsäuert.

 

Dieses aus der Eifel bezogene Kalkgestein, HYDROLIT-CA, Körnung I, ist ein Verbrauchsmaterial und muss mehrmals jährlich aufgefüllt / nachgefüllt werden.

 

Auswahl geeigneter Rohrmaterialien für Hausinstallationen

 

Installateurhandwerksbetriebe müssen sich die notwendigen Analysen beim Wasserversorger des Gemeindegebietes Kiedrich, bei der Gemeinde Kiedrich, besorgen.

 

Umweltgerechte Waschmittelverwendung;

hier: Bekanntmachung des Wasserhärtebereichs

Nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG) in der Neufassung vom 29.04.2007 – BGBl I / S. 600) dürfen Wasch- und Reinigungsmittel nur so in den Verkehr gebracht werden, dass nach ihrem Gebrauch jede vermeidbare Beeinträchtigung der Gewässer - insbesondere im Hinblick auf die Trinkwasserversorgung - und eine Beeinträchtigung des Betriebs von Abwasseranlagen unterbleibt.

Seit dieser Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG) vom 29. April 2007 gibt es nur noch drei Härtebereiche des Trinkwassers.

 

1.

Härtebereich weich

= bis 8,4 ° dH, weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter.

2.

Härtebereich mittel

= 8,4 bis 14 ° dH, 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter.

3.

Härtebereich hart

= über 14 ° dH, mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die genaue Beachtung der auf den Waschmittelpaketen angegebenen Dosierungs-empfehlungen für den Wasserhärtebereich trägt dazu bei, dass die Haushalte Geld sparen und einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten, wenn sie nicht mehr Wasch-mittel dem Waschvorgang zufügen, als unbedingt erforderlich. Wäsche wird durch mehr Waschmittel nicht weißer, allerdings wird die Umwelt stärker belastet und die Trinkwasser-versorgung gefährdet.

 

Gemäß § 9 des Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG) geben wir hiermit davon Kenntnis, dass für die Wasserversorgung der Gemeinde Kiedrich der Wasserhärtebereich weich gilt.

 

Wir bitten deshalb alle Haushaltungen ausdrücklich, bei der Waschmittelzugabe die Dosierungsempfehlung für den Wasserhärtebereich weich anzuwenden.

 

Bei Rückfragen können sie sich bei der Gemeindeverwaltung Kiedrich unter der Telefonnummer:     06123 / 90 50 – 21, Frau Heuthaler, melden.

 

Anfahrt

Bitte geben Sie Ihre Adresse in folgender Reihenfolge ein: Straße, PLZ, Ort

Als Zieladresse ist der Parkplatz in der Sonnenlandstraße definiert.

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